Therapieablauf

Therapieablauf

1. Tierärztliche Diagnose
Bevor wir überhaupt physiotherapeutisch arbeiten können, brauchen wir eine tierärztliche Diagnose und einen tierzärztlichen Behandlungsplan. Aufgrund dessen richtet sich die physiotherapeutische oder krankengymnastische Behandlung. Wir erlauben uns, immer zuerst Rücksprache mit Ihrem Tierarzt zu halten, damit das Tier dann eine optimale Behanldung erhält.

2. Befundung
Bei der ersten Sitzung werden zuerst allgemeine Informationen über Vorgeschichte und Erkrankung aufgenommen. Anschliessend erfolgt eine ausführliche Befundung. Es wird eine Gangschulung durchgeführt, um genau sehen zu können, wie der Hund sich bewegt. Weiter geht es mit einer palpatorischen Untersuchung, um Gelenksschwellungen, Muskelatrophien etc. feststellen zu können. Ausserdem erfolgt eine orthopädische und ggf. auch eine neurologische Untersuchung. Die Befundung dauert zwischen 1-1.5 Stunden.

3. Behandlungsplan
Anschliessend wird ein Behandlungsplan ausgearbeitet, um das Bestmögliche für den Hund zu erreichen. Der Plan erhält sowohl Nahziele (z.B. Schmerzlinderung) wie auch Fernziele (Hund belastet alle vier Gliedmassen ausgeglichen). Die erste Behandlung wird im Anschluss daran gleich durchgeführt.

4. Hausaufgaben
Bei Wunsch erarbeiten wir mit Ihnen Massnahmen die Sie mit Ihrem Hund zu Hause machen können, um die Therapie unterstützen. Tipps zur Alltagsbewältigung werden gerne weitergegeben.

5. Wie oft muss der Hund in die Physiotherapie
In der Regel handelt es sich um 5-10 Einheiten, die man mit dem Hund physiotherapeutisch machen sollte. Es hängt aber immer stark vom Krankheitsbild ab.

6. Zeitlicher Aufwand
Der zeitliche Aufwand pro Sitzung beträgt 30-60 Minuten. Die Befundung in der ersten Sitzung richtet sich nach Aufwand und beträgt 60-90 Minuten.

Es ist sehr wichtig, dass der Hund Vertrauen zum Physiotherapeuten hat. Dafür nehmen wir uns die Zeit, die wir brauchen. So erreichen wir grosse Kooperation der Hunde und dies ist wichtig für den Therapieerfolg.